Was ist Urologie
Wir verstehen uns als patientenorientierte Klinik, welche die gesamte Bandbreite urologischer Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten auf höchstem Niveau anbietet.
Ihnen stehen umfassend für nahezu alle urologischen Krankheitsbilder und spezifischen Fachfragen ausgebildete und erfahrene Ärzte zur Verfügung. Die Kompetenz unserer Spezialisten in Kombination mit der großen Auswahl etablierter Behandlungsmethoden ermöglicht, dass wir je nach Befund und persönlichen Voraussetzungen individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen können. Dabei profitieren Sie auch von unserer engen Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und medizinischen Spezialeinrichtungen des Klinikums.
Wir wenden erfolgreich neue Therapien und innovative Zusatzbehandlungen an und sind immer "auf dem neuesten Stand".
Das Prostatakarzinom ist der häufigste maligne Tumor beim Mann über 50. In der Schweiz erkranken jährlich 6100 Männer. Davon sterben 1300. Die Standard-Abklärung der Prostata besteht aus der digitalen rektalen Untersuchung, der Bestimmung des PSA, der MRI Bildgebung, sowie der MRI-Sonographie fusionierten Biopsie.
Im Gegensatz zur US-amerikanischen urologischen Gesellschaft hat die schweizerische Gesellschaft für Urologie stets ein PSA-basiertes Screening abgelehnt, um eine Überdiagnostik und zwangsläufig folgende Übertherapie mit bekannten Nebenwirkungen zu verhindern. Nebenbei bemerkt ist ein PSA-Screening zur Mortalitätssenkung des Prostatakrebses vergleichbar, wenn nicht gar etwas effizienter, als das Mammographie-Screening zur Senkung der Brustkrebsmortalität!
Differenziert eingesetzt, bleibt die PSA-Bestimmung eine unverzichtbare, kostengünstige und wenig belastende Massnahme für Patienten mit belasteter Familienanamnese bezüglich Prostatakarzinom, bei Miktionsbeschwerden, verdächtigem rektalem Tastbefund und als Früherkennungsmassnahme auf Wunsch des aufgeklärten Patienten ab 50 bis 70 Jahren.
Der PSA-Wert ist weiterhin der einzige bekannte organspezifische Marker; ein differenzierter Einsatz dieses kostengünstigen Untersuchs ist bei vielen Indikationsstellungen sinnvoll.
Eine einmalige PSA-Erhöhung über 3ng/ml soll nicht zwangsläufig direkt zur TRUS-Prostatabiopsie (transrektale utraschallgesteuerte Biopsie) führen. Eine Nachkontrolle des Wertes nach 3 Monaten ist in der Regel vertretbar, und bei weiterem Anstieg ist eine folgende Abklärung nötig.
